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In dieser Rubrik finden Sie häufig gestellte Fragen und die dazugehörigen Antworten, aufgelistet unter dem jeweiligs verwendeten Bioreaktor. Sollten Sie keine Antwort auf Ihr Problem finden, wenden Sie sich bitte an unser Kompetenzteam "Dr. Shaker". |
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| Bis zu welcher max. Temperatur kann Laborglas aus Borsilikat (DURAN®) verwendet werden? |
| Die höchstzulässige Dauergebrauchstemperatur von Borsilikatglas (DURAN®) beträgt +500 °C. Ab einer Temperatur von +525 °C beginnt das Glas zu erweichen und ab einer Temperatur von +860 °C geht es in den flüssigen Zustand über. |
| Welchen Temperaturschwankungen kann man Borsilikat-Laborglas (DURAN®) aussetzen? |
| DURAN® Laborglas zeichnet sich aufgrund eines sehr kleinen Längenausdehnungskoeffizienten (α= 3,3 • 10-6 K-1) durch hohe Temperaturwechselbeständigkeit bis ΔT = 100 K aus. |
| Bis zu welcher Temperatur kann man Borsilikatglas (DURAN®) abkühlen? |
| DURAN® kann bis zur maximal möglichen negativen Temperatur abgekühlt werden und eignet sich auch bei Verwendung in flüssigem Stickstoff (ca. – 196 °C). Während des Gebrauchs/ Einfrierens ist jedoch auch auf die Ausdehnung des Inhalts zu achten. Allgemein wird für DURAN® Produkte der Einsatz bis – 70 °C empfohlen. Dabei sind neben der Geometrie der Produkte auch die Eigenschaften der verwendeten Zusatzkomponenten (z. B. Schraubverschlüsse) zu beachten. Beim Abkühlen und Auftauen muss darauf geachtet werden, dass der Temperaturunterschied nicht größer als 100 K ist |
| Wie ist die chemische Beständigkeit von Laborglas aus Borsilikat (DURAN®)? |
| Glas ist der universellste Stoff bezüglich der chemischen Beständigkeit im Vergleich mit allen anderen Werkstoffen. DURAN® Borosilikatglas 3.3. ist gegen Wasser, Säuren, Salzlösungen, organische Substanzen und auch gegen Halogene, wie z. B. Chlor oder Brom sehr beständig. Auch gegen Laugen ist seine Beständigkeit gut. Lediglich Flusssäure, konzentrierte Phosphorsäure und starke Laugen bei gleichzeitigem Auftreten von hohen Temperaturen (>+100 °C) tragen die Glasoberfläche merklich ab (Glaskorrosion). Im Einzelnen: Wasserbeständigkeit: DURAN® entspricht der Klasse 1 der nach DIN ISO 719 (98 °C) in insgesamt 5 Wasserbeständigkeitsklassen eingeteilten Gläser. Aufgrund der guten Wasserbeständigkeit entspricht DURAN® den Richtlinien der USP, EP und JP und ist ein Neutralglas den Vorgaben der USP und EP ein Neutralglas bzw. entspricht Glastyp 1. Daher kann es nahezu uneingeschränkt in pharmazeutischen Anwendungen und in Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden. Säurebeständigkeit: DURAN® entspricht der Klasse 1 der nach DIN 12 116 in 4 Säureklassen eingeteilten Gläser. Da der Oberflächenabtrag nach 6-stündigem Kochen in 6 normaler HCl weniger als 0,7 mg/100 cm2 beträgt, wird DURAN® als säurefestes Borosilikatglas bezeichnet. Laugenbeständigkeit: DURAN® entspricht der Klasse 2 der nach DIN ISO 695 in 3 Laugenklassen eingeteilten Gläser. Lediglich starke Laugen bei gleichzeitigem Auftreten von hohen Temperaturen (>+100 °C) tragen die Glasoberfläche merklich ab. |
| Kann man Borsilikat-Laborglas (DURAN®) in der Mikrowelle verwenden? |
| DURAN® Laborgläser sind für den Einsatz in Mikrowellen geeignet. Dies gilt auch für kunststoffummantelte DURAN®-Produkte. |
| Wie genau sind die Druckskalen der allgemeinen DURAN® - Laborglasartikel? (Becher, Erlenmeyer-Kolben, Laborflaschen) |
| Bei DURAN® Bechern, Erlenmeyerkolben, Laborflaschen, etc. wird eine Skalengenauigkeit von ± 10% am untersten und obersten Skalenstrich eingehalten. Die Produkte sind daher nicht als Volumenmessgeräte geeignet. |
| Sind DURAN® Laborglasprodukte für Arbeiten unter Druck und Vakuum geeignet? |
| Nur die extra ausgewiesenen Produkte sind aufgrund der Geometrie und Wandstärke für Arbeiten unter Druck/ Vakuum geeignet (z. B. Saugflaschen, Exsikkatoren oder Planflanschgefäße). |